San Nicolás, San Juan, San Roque, San Antonio und San Francisco – fünf malerische und volkstümliche Viertel mit starker Identität – erstrecken sich oberhalb der Altstadt hangaufwärts, in Gruppen selbst errichteter Häuser, in tausend Farben und stets wachsam über dem Stadtzentrum.
Es sind die riscos, entstanden aus dem spontanen Wachstum der Stadt, die ein postkartenreifes Bild bieten, mit Häusern, die sich an Berge und Hänge schmiegen. Dieses einzigartige Bild wurde bereits vom indigenistischen Maler Jorge Oramas auf Leinwand festgehalten und hat in den letzten Jahren auch Fotografen und Besucher angezogen, die mit ihren Objektiven die besondere Farbkarte und die Anordnung der Wohnhäuser dieser Viertel eingefangen haben.
Ein Spaziergang durch diese Viertel gleicht dem Betreten eines Labyrinths aus steilen Gassen und auf- und absteigenden Treppen, die in kurzen Abständen Ausblicke auf die Stadt und den Atlantik eröffnen. Eine hervorragende Möglichkeit, die bodenständigste Seite der Hauptstadt von Gran Canaria kennenzulernen.