Alameda de Colón – Iglesia de San Francisco

Die Alameda de Colón und das Gabinete Literario befinden sich auf dem Gelände, auf dem 1664 das Convento de Santa Clara gegründet wurde, das 1836 säkularisiert wurde. Dieser Ort ist ein bedeutendes Symbol für den Modernisierungsschub, den die Stadt Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte.

An einer Seite der Alameda de Colón steht die Iglesia de San Francisco, die 1821 an der Stelle der ehemaligen Kirche des Convento de San Francisco errichtet wurde. Seit 1958 als historisch-künstlerisches Denkmal ausgewiesen, zählt sie zu den kostbarsten Bauwerken der Stadt—nicht nur wegen ihrer Architektur, sondern auch aufgrund ihrer zahlreichen Skulpturen, Gemälde, Retabel, Goldschmiedearbeiten, Prozessionsfiguren und sakralen Ornamente.

Besonders hervorzuheben sind das steinerne Portal, die kassettierte Holzdecke im Mudéjar-Stil sowie die Dekoration des Künstlers José Arencibia Gil. Die Kirche bewahrt mehrere Werke von Luján Pérez, darunter Señor en el Huerto, San Pedro und San Juan, ebenso wie das neoklassizistische Retabel der Virgen de la Soledad.

Neben der Kirche ist der Glockengiebel des Convento de San Francisco erhalten geblieben, das 1518 erbaut und später ebenfalls säkularisiert wurde. Das Klostergebäude diente einst als Kaserne; heute befindet sich auf dem Gelände das Conservatorio Superior de Música de Canarias.

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